Samstag, 19. April 2014

Rippchen



Bei den ganzen Bauarbeiten darf das Kulinarische nicht ganz außer Acht gelassen werden, obwohl es momentan meist eher schnell gehen muss. Die Rippchen sind noch zu Beginn der Bauzeit entstanden. Sie dauern insgesamt ca. 3 Stunden, aber die Zeit lohnt sich auf jeden Fall (und ist eigentlich noch richtig schnell). Das Ergebnis ist super saftig und schmeckt himmlisch.

Aber schön der Reihe nach: 

Fleisch waschen und die Silberhaut abziehen. Mit einem Gewürz/Rub nach Wahl einreiben. Es schadet nicht, wenn die Ribs jetzt noch eine Weile so ziehen, muss aber nicht sein.

Apfelsaft in eine Auflaufform geben. Die Auflaufform sollte eine Edelstahl mit Gitter sein (gibt es ganz tolle im schwedischen Möbelhaus. ;-) ). Je nach Geschmack kann der Apfelsaft noch mit etwas Wasser verdünnt werden. Wir nehmen meist eine Mischung aus Apfelsaft, Apfelessig und Wasser.

Die Ribs auf das Gitter legen. Die ganze Form mit Alufolie (wie auf dem Foto oben) abdecken und ab damit auf den Grill. Für mindestens eine Stunde (bei uns waren es eher 1,5 Stunden) so auf dem Grill garen (indirekt bei Grillraumtemperatur von 150-170°C).

Nach dieser Stunde die Alufolie wieder abnehmen (vorsichtig: heißer Dampf).

Jetzt die Rippchen nochmal mit Sauce moppen. Wir nehmen dafür selbst gemachte Barbecue-Sauce. So die Rippchen nochmal für eine weitere Stunde (auch hier waren es bei uns eher 1,5 Stunden) auf den Grill geben. Dabei lassen wir die Flüssigkeit weiter unten in der Auflaufform. Ab und zu die Rippchen drehen und bei Bedarf nochmal mit Sauce moppen.

Zusätzlich in dieser Zeit ggf. gewässerte Räucherchips (z.B. Apfelräucherchips) mit auf den Grill geben (haben wir in ein kleines "Aluboot" gelegt). Dadurch entwickelt sich zusätzlich ein schönes Raucharoma. Wer keine Räucherchips hat, kann alternativ von Anfang an bei der Würzung Rauchpaprika verwenden, um das typische Raucharoma zu erhalten.

Zum Schluss die Rippchen nochmal kurz direkt auf den Grill legen, damit sie knuprig werden. Aber dabei gut im Blick behalten, da sie durch den Zuckergehalt schnell verbrennen.






Dazu gab es Rosmarinkartoffeln aus dem Backofen.


Oder alternativ Süßkartoffeln aus dem Gemüsekorb vom Grill:



Sieht das nicht lecker aus?




Wir wünschen guten Appetit, falls Ihr Lust zum Nachgrillen habt. 

Viele Grüße senden 
Kerstin und Olli

PS: Wir wünschen Euch ein wunderschönes Osterfest!!

1 Kommentar:

  1. Mhmmm!! Wie lecker! ich wünsche euch ein schönes Osterfest! glg NAte

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