Mittwoch, 22. Oktober 2014

Puten-Chili-Taschen



Gestern waren wir wieder auf der Suche nach einem möglichst schnellem Gericht, dass aber gesünder als echtes Fast Food sein sollte. Bei Eat Smarter habe ich das orientalische Puten-Chili entdeckt. Interessant daran war die Kombination von Putenhackfleisch mit Kichererbsen und Kreuzkümmel. Beim Einkaufen sind wir über das Naanbrot gestolpert und so kam spontan die Idee, das Chili zum Befüllen zu verwenden.

Beim Chili-Rezept habe ich mich fast an die Vorgabe von Eat Smarter gehalten. Nur Putenhack gab es hier mal wieder nicht zu kaufen. Das wurde durch Putenschnitzel ersetzt, die Dank Thermomix in Putenhack umgewandelt wurden.

Zutaten:
500 g Putenschnitzel
1 Zwiebel
1 rote Chilischote
1 EL Tomatenmark
1 Dose Kichererbsen
1 Dose Pizzatomaten
Salz
Pfeffer
Korianderpulver
wenig Kreuzkümmel
150 ml Gemüsebrühe
Olivenöl zum Anbraten und für Salatdressing

1 kleiner Chinakohl
TK-Dill
Essig
Zucker

Naanbrote

1 Becher Naturjoghurt

Wenn genügend Zeit ist, dann die Putenschnitzel in mundgerechte Stücke schneiden, in einen Gefrierbeutel geben und für ca. 1 Stunde in den Tiefkühler legen (möglichst flach). Bei mir war nicht so viel Zeit, das Fleisch war nur ca. 15 Min. im Tiefkühler und nur leicht gekühlt. Trotzdem ließ es sich sehr gut im Thermomix schneiden. In zwei Portionen habe ich es zu Hackfleisch verarbeitet. Jeweils für 5 Sekunden auf Stufe 6 und umfüllen.

Die Zwiebel und Chili habe ich ebenfalls mit dem Thermomix geschnitten, 3-4 Sekunden bei Stufe 5.

Die weitere Verarbeitung geht in der Pfanne weiter. Olivenöl in der Pfanne erhitzen, Putenhackfleisch dazu geben und kurz anbraten. Dann die Zwiebeln und Chili hinzu und kurz weiter anbraten. Tomatenmark ebenfalls unterrühren. Salz und Pfeffer, Kichererbsen zugeben und mit Gemüsebrühe und den Pizzatomaten ablöschen. 5 - 10 Minuten köcheln lassen. Mit Koriander und Kreuzkümmel (vorsicht, erstmal nur eine Messerspitze) abschmecken.

Den Chinakohl in schmale Streifen schneiden, abwaschen und trocknen. In einer Schale Essig, Zucker, Salz, Pfeffer und Dill vermengen und abschmecken. Wenn der Geschmack passt 1 - 2 EL Olivenöl hinzugeben. Mit dem Chinakohl vermengen.

Die Naanbrote kurz auftoasten und jeweils halbieren. Jeweils etwas Salat, Chili und einen Klacks Joghurt in die Brothälfte geben und genussvoll reinbeißen. :-)


Guten Appetit wünschen 
Kerstin und Olli

Samstag, 13. September 2014

Zwiebelkuchen

Auch wenn die Temperaturen zum Glück zwischenzeitlich sommerlicher waren und wieder werden sollen, ist nicht zu über sehen, dass der Herbst vor der Tür steht. Das Laub verfärbt sich schon, es wird wieder so früh dunkel und die Sonne leuchtet abends ruchtig golden. Ach, irgendwie ist der Herbst auch eine schöne Jahreszeit. Kulinarisch in jedem Fall. Kürbis und Zwiebelkuchen gehören für uns zu jedem Herbst dazu.



Und gestern gab es den ersten Zwiebelkuchen für diese Saison. Leider haben wir uns bisher nie gemerkt, welches Rezept wir verwendet haben. So beginnt jedes Jahr die Suche wieder von vorn. Gestern hat es uns sehr gut geschmeckt, also lohnt es sich dafür einen Beitrag zu schreiben.


Zutaten:
150 g Weizenmehl
100 g Dinkel Vollkornmehl
120 ml lauwarme Milch
1/2 Paket Trockenhefe
1 TL Zucker
1 TL Salz
2 EL Öl
3 grosse helle Zwiebeln
3 grosse rote Zwiebeln
1 Bund Lauchzwiebeln
120 g durchwachsener Speck
1 Becher Schmand
4 Eier
Salz
Pfeffer
gemahlener Kümmel

Milch, Hefe und Zucker miteinander vermischen und kurz gehen lassen. Die beiden Mehlsorten, Salz und Öl zusammen in eine Schale geben und mit der Hefemilch zu einem glatten Teig verkneten, ggf. etwas Mehl oder Wasser zugeben je nach Konsistenz des Teigs. Abgedeckt an einem warmen Ort mindestens 45 min. gehen lassen.

Den Speck würfeln. Wir legen ihn dazu ca. 1 Stunde vorher in den Tiefkühler, dann lässt er sich leichter schneiden.
Die Zwiebeln schälen, halbieren und in Scheiben schneiden.
Die Lauchzwiebeln putzen und in Ringe schneiden.

Den Speck in einer heißen Pfanne ohne Fett auslassen. Wenn er etwas Farbe angenommen hat, die Zwiebeln dazu geben. Diese solange andünsten bis sie glasig sind. Die Lauchzwiebeln etwas später dazu geben. Mit Salz, Pfeffer und Kümmel abschmecken. Die Zwiebelmischung zum Abkühlen zur Seite stellen.

Schmand mit Eiern, Salz und Pfeffer verrühren.

Den Backofen auf 175 ° C/Umluft vorheizen.
Backblech mit Backpapier auslegen und den Hefeteig dünn ausrollen. Die Zwiebelmischung gleichmäßig darauf verteilen und die Eiermasse darüber giessen.

Für 20 - 25 Min. backen.

Dazu einen Federweisser. So schmeckt der Herbst. Lecker!


Guten Appetit wünschen
Kerstin und Olli

Samstag, 30. August 2014

Gefüllte Zucchini/Paprika mit Quinoa



Wir neigen dazu, immer mit gleichen Lebensmitteln zu kochen. Z. B. Tomate oder Zucchini haben eine magische Anziehungskraft auf uns. Dank der vielen Inspirationen durch Internet und Fernsehen trauen wir uns aber auch immer wieder an neue Zutaten heran. Heute ist dies Quinoa. 

Ich habe mir viele Rezepte dazu durch gelesen, bin verdammt neugierig geworden. Und da auch überall geschrieben steht, dass Quinoa extrem gesund sein soll, war klar, das müssen wir auch probieren.

Im Garten war eine runde, gelbe Zucchini reif. 
Die habe ich mit einer gesunden Füllung auf den Grill verfrachtet.

Zutaten:
1 Zucchini
2 rote Paprika
1 Tasse Quinoa
2,5 Tassen Brühe
1 kleine Fleischtomate
3 Kirschtomaten 
frische Petersilie
2-3 Zweige Thymian
etwas Basilikum
1 EL Apfelessig
Pfeffer
Paprikapulver rosenscharf


Quinoa in ein Sieb geben und mit heißen Wasser abspülen, damit die Bitterstoffe abgewaschen werden. Mit der Brühe übergiessen und für 20 Minuten köcheln lassen. Anschließend weitere 5 Minuten quellen lassen.

In der Zwischenzeit sämtliches Gemüse und Kräuter waschen. Die Zucchini halbieren, mit einem Löffel aushölen und salzen. 1 Paprika ebenfalls halbieren und säubern.

Die Tomaten in kleine Würfel schneiden. Die Kräuter hacken. Die zweite Paprika ebenfalls klein würfeln. Alles zusammen mit dem Apfelessig, Pfeffer und Paprikapulver in einer Schüssel vermengen. Das gequolene Quinoa ebenfalls unterrühren.

Die gesalzenen Zucchinihälften mit einem Tuch austupfen. Paprika und Zucchini gleichmäßig mit der Quinoa-Gemüse-Mischung füllen.


Für ca. eine halbe Stunde auf den geschlossenen Grill geben (oder im Backofen bei 180°C Umluft).
Dazu haben wir uns Bacon-Mett-Nester gemacht (gefüllt mit einem kleinen Stück Kräuter Frischkäse).

Yummih!



Liebe Grüße senden 
Kerstin und Olli

Samstag, 23. August 2014

Bauprojekt Outdoor-Küche - Teil 7: Finale



Es ist vollbracht!! In der Zwischenzeit haben wir einen wunderschönen Urlaub in Österreich verbracht, den Grillpavillon fertiggestellt und diverse Einweihungspartys gefeiert.

Und jetzt kann ich auch die Bilder der fertigen Außenküche zeigen.

Der Tresen ist mit schmalen Natursteinverblendern verschönert worden.


Darauf die Thekenplatte ist gefliest (ich wollte nochmal betonen, das habe ICH gemacht. ;-) ) Unter der Tresenplatte verläuft ein buntes Lichtband. Im Dunkeln kann man je nach Stimmung die passende Farbe aussuchen. Und wenn die Stimmung so richtig gut ist, dann blinkt es auch wie Diskobeleuchtung.


Auch das Innere des Pavillons ist ordentlich mit Licht versorgt. Hinter dem Grill haben wir auf einer Brandschutzplatte bis oben hin gefliest. Das macht bisher bei der Hitzeentwicklung einen sehr guten Eindruck. Hauptsache die Fliesen hatten auch den Winter über an der Wand, den dies sind unsere ersten Übungen, Versuche und Erfahrungen mit dem Fliesen.

Die roten Türen sind aus OSB-Platten auf Maß geschnitten und mit Nordisch Rot angestrichen (passend zur Rückwand des Pavillons und passend zu unserer Gartenhütte).




Den Gasgrill hat Olli auseinander gebaut und auch die Kochplatte in der Küchenplatte mit integriert. Die haben wir inzwischen schon viel genutzt und sind sehr froh, dass uns die Kochplatte weiter erhalten bleibt.


Eine kleine Spüle ist auch eingebaut. Es gibt aber nur kaltes Wasser.



Inzwischen sind auch 5 Barhocker an der Theke eingezogen. Die kommen aus der Kellerbar meiner Eltern, wo sie nicht mehr gebraucht werden. Erst waren sie uns zu rustikal, aber inzwischen passen sie ganz gut ins Gesamtbild. 
Das Pavillondach mussten wir auch kurzfristig verlängern, da man sonst im Nassen gesessen hätte. Das hat uns bei den Einweihungsfeiern auch schon sehr gute Dienste geleistet.



Vielen Dank für Dein Interesse.

Wenn es Dir gefällt, freuen wir uns über einen kleinen Kommentar, natürlich auch über Kritik und Anregungen.

Liebe Grüße Kerstin und Olli

Samstag, 28. Juni 2014

Mangold-Ziegenkäse-Tartes mit Hähnchenspiessen


Diesen Jahr habe ich mir für den Garten ein paar Mangoldpflanzen heran gezogen. Im neuen Beet vorm Grillpavillon sind sie auch richtig gut angewachsen. Bisher haben wir fast keine Erfahrung mit Mangold. Daher bin ich in den letzten Tagen verstärkt auf der Suche nach tollen Rezepten. Da gibt es viel spannendes wie Mangoldlasagne oder Mangoldgratin. 

Dabei habe ich bei Kurz und gut - unsere Familiennotizen diese Tartellets gefunden.

Bei der Umsetzung habe ich mich komplett an die vorgegeben Zutaten gehalten, aber die Mengenangaben weichen bei mir doch deutlich ab. Außerdem haben wird die Tartes auf dem Grill gegart. Dazu gab es Hähnchenspiesse und Salat.

Zum Rezept
1 Paket Blätterteig aus dem Kühlregal
200g Mangold
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
150 g Ziegen Frischkäse
4 Eier
6 getrocknete Tomaten
getr. Thymian
Muskatnuss
Salz
Pfeffer

Den Mangold waschen und den harten Strunk herausschneiden (und für die Sauce beiseite legen!). Die Scharlotten und die Knoblauchzehen fein würfeln.
Scharlotten in etwas Öl anschwitzen. Den Mangold dazu geben und weiter andünsten bis die Blätter zerfallen. Den Knoblauch ebenfalls dazu geben. Wenn die Mangoldblätter zusammengefallen sind, alles in ein Sieb geben und abtropfen lassen.

Die getrockneten Tomaten in eine Tasse geben und mit kochenden Wasser überbrühen. So erstmal stehen lassen, damit die Tomaten wieder etwas weicher werden und ggf. etwas Würze verlieren.

Die Eier mit dem Ziegenkäse verquirlen und mit Salz (Vorsicht! Nicht zu viel!), Pfeffer, Thymian und Muskat würzen.

Die Tomaten in kleine Stücke schneiden. Den Mangold etwas ausdrücken. Alles mit der Eimasse vermischen.

Den Blätterteig (wir hatten fett reduzierten, geht auch gut) in die Förmchen verteilen (wir hatten zwei kleine Quicheformen vom schwedischen Möbelhaus und zwei Souffleformen. Das hat bei der Zutatenmenge sehr gut gepaßt.

Erst den Blätterteig in die gefetten Förmchen verteilen und dann die Ei-Gemüse-Masse gleichmässig darauf verteilen.

Den Gasgrill auf 205°C Deckeltemperatur vorheizen. Die Tartes ca. 30 Minuten bei geschlossenen Deckel garen.

 


 



Außerdem
400 g Hähnchen-Medaillons
Grillgewürz (z.B. Magic Dust)
Etwas Öl

Das Hähnchen in Streifen schneiden, kräftig würzen und aufspießen. Hinterher rundherum mit etwas Öl bestreichen. Diese später auf den Grill geben.

Wie von Babsy im Rezept vorgeschlagen, habe ich die Reste auch zu einer Sauce verarbeitet.

Für die Sauce
Die Mangoldstiele in Scheiben schneiden
1 Scharlotte fein würfeln und in
Etwas Öl andünsten
Mangold dazu geben und weiter dünsten. Dann mit etwas Wasser ablöschen und eine Weile auf niedriger Temperatur köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Wenn die Stiele weich sind, die Sauce mit dem Pürrierstab durch mixen bis sie ganz fein ist. Kondensmilch dazugiessen und ggf. noch etwas Wasser dazu. Nach Geschmack ca. 2-3 EL geriebenen Parmesan unterrühren.
Nochmal leicht aufkochen. Wenn die Sauce zu dünn ist, mit Mehl oder Speisestärke andicken.

Alles zusammen war eine ganz runde Kombination. Sehr lecker und auch das wird es sicher wieder geben.

Alternativ können wir uns die Tarte auch sehr gut mit Spargel oder Kürbis vorstellen. Das steht jetzt auf unserer To-Do-Liste.




Der Spieß hinten am Rand ist der restliche Blätterteig. Bestreut mit etwas Grillgewürzt und aufgewickelt. Der wurde auch auf dem Grill gegart.

Vielen Dank für Deinen Besuch.

Grillige Grüße senden 
Kerstin und Olli

Samstag, 21. Juni 2014

Bauprojekt Outdoorküche - Teil 6: Aufbau der Küchenzeile



Nachdem Pavillon und alles drumherum soweit fertig gestellt sind, haben wir uns eine Pause gegönnt bis es mit dem Herzstück der ganzen Umbauaktion losgeht. Letzte Woche war es dann aber endlich soweit. Am Samstag sind wir durch die Baumärkte gedüst, haben Fliesen, Verblendsteine, Holz und was man sonst so braucht, organisiert. Und im Laufe der Woche ist der Rohbau der Küchenzeile fertig geworden.


Wir haben uns entschieden, das Grundgerüst aus Holz zu bauen. Ursprünglich wollten wir mit Ytong-Steinen mauern, aber das erschien uns dann doch zu kompliziert und hätte wieder noch zusätzlich Werkzeug bedeutet.


Der Gasgrill wird auseinander gebaut und in die Arbeitsplatte eingearbeitet. Rundum den Grill ist die Fläche mit einer Brandschutzplatte abgedeckt. Sicher ist sicher, denn etwas warm wird es hinter dem Grill schon.


Arbeitsplatte, Wände und der zukünftige Tresen sind mit Jackoboard (30 mm) verkleidet. 




Und so sieht es momentan aus. Es wird noch alles mit Fliesen und Verblendsteinen verkleidet. In die Küchenzeile kommen, wie sich das für eine Küche gehört, Türen rein.

Aber der Grill ist schon an seinem neuen Platz und kann schon verwendet werden.


Eine Spüle ist auch schon eingebaut und diverse Leerdosen für Steckdosen.


Gestern wurde es hier urplötzlich mächtig dunkel und aus dem neuen "Küchenfenster hatten wir einen tollen Blick auf einen richtig kräftigen Regenbogen. 


Ach ja, jetzt zur WM-Zeit darf ein bisschen Deko natürlich auch nicht fehlen. Die Fähnchen flattern momentan rund um den Pavillon.


Vielen Dank für Deinen Besuch.

Liebe Grüße senden
Kerstin und Olli


Dienstag, 17. Juni 2014

Quark-Mandelkuchen mit Johannisbeeren



Wieder mal habe ich zig verschiedene Rezepte zusammengewürfelt und mit Mandeln noch meinen eigenen Touch dazugegeben und herausgekommen ist dieser Quark-Mandel-Streuselkuchen.

Von der gesamten Familie wurde er für gut befunden, also auf jeden Fall einen Post wert.

Vor längerer Zeit habe ich schon mal eine italienische Mandel-Crostata mit Ricotta gebacken. Dieser Kuchen geht geschmacklich in die gleiche Richtung.

Und so wird er gemacht.

Zutaten:
100 g Mandeln (fein gemahlen, habe ich im Thermomix gemacht: 15 Sek./Stufe 10)
200 g Weizenmehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
100 g Butter
150 g Zucker (das war uns etwas zu süß. Ich würde beim nächsten nur maximal 120-130 g Zucker nehmen)
1 Ei

Alle Zutaten mit dem Knethaken zu Streuseln vermengen. 2/3 des Teigs in einer Springform (vorher mit Fett ausstreichen und bemehlen) als Boden andrücken und auch einen Rand hochziehen.

Für die Füllung
500 g Quark
1 Pkt. Vanillepudding
100 g Zucker
Spritzer Zitronensaft
2 Eier

miteinander vermengen.
Die Hälfte in die Kuchenform einfüllen.

Darauf ca. 100 g Johannisbeeren verteilen. Wenn die Früchte wie in meinem Fall eingefroren waren, ist es wichtig, dass sie vorher auftauen und gut abtropfen. Ansonsten wird der Kuchen leicht zu matschig.

Die restliche Quarkmasse über die Früchte verteilen. Und darüber den restlichen Teig als Streusel verteilen.

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und den Kuchen für 55 Minuten backen. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken.

Wenn Dir das Rezept gefallen hat und Du es nachbackst, würde ich mich sehr über Deine Meinung dazu freuen.

Liebe Grüße
Kerstin

Sonntag, 15. Juni 2014

Möhren-Petersilien-Gnocchi mit gegrilltem Stielkotelett


Bei meinen Blog-Links bin ich in den letzten Tagen über das Rezept für Möhren-Petersilien-Gnocchi von bellakocht gestolpert.

Meine Erfahrungen mit selbstgemachten Gnocchis sind bisher eher bescheiden. Der Teig ist immer viel zu klebrig und ich muss Unmengen an Mehl zugeben, so dass sie am Ende eigentlich auch nur noch mehlig schmecken.

Aber mein Ehrgeiz ist geweckt und ich kann es einfach nicht lassen. Bei diesem Rezept von Bella fand ich es sehr interessant, dass die Gnocchis mit Möhren und Kürbiskernen kombiniert werden. Solche besonderen Zusammenstellungen ziehen mich immer magisch an.

Also, habe ich mich wieder frisch ans Werk gemacht.

Gemäß dem Tipp von Bella habe ich gleich die doppelte Portion gemacht. Okay, das hätte ich vielleicht nicht machen sollen. Denn es war doch ganz schön viel Arbeit. Und am ersten Tag war ich auch noch nicht sicher, ob sich die Arbeit gelohnt hat.

Ein paar Tipps aus dem Internet habe ich angewandt, um möglichst wenig Feuchtigkeit in den Kartoffeln zu haben und damit auch entsprechend weniger Mehl zu benötigen.

Ich habe die Kartoffeln als Pellkartoffeln gekocht, sofort abgepellt und dann in Würfel geschnitten für 10 Minuten bei 80°C im Backofen ausdämpfen lassen.

Die Möhren habe ich in der Zwischenzeit im Thermomix auf Stufe 7 für ca. 5 Sekunden zerhäckselt. Das war eine absolute Arbeitserleichterung!!! :-)
Das Gleiche habe ich auch mit den Kürbiskernen gemacht, da war ich nur ganz vorsichtig mit der Zeit, um nicht hinterher nur noch Staub im Mixtopf zu haben. ;-)

Wie auch immer, ich scheine die falsche Kartoffelsorte zu haben, denn auch dieses Mal war die Massig ziemlich klebrig und ich musste noch einiges an zusätzlichem Mehl zugeben. Aber insgesamt ließen sich deutlich besser Rollen formen und die Gnocchis abstechen. Ich habe die Rolle immer in ein wenig Mehl gerollt, dadurch ließ sich ab da der Teig ganz gut bearbeiten.

Die Gnocchis haben durch die Zugabe von Möhren einen schönen frischen, sommerlichen Geschmack. Das hat mir auf jeden Fall gut gefallen.


Am zweiten Tag haben wir die Reste auf dem Grill nochmal angebraten und da haben sie dann richtig gut geschmeckt. Jetzt würde ich auch nicht mehr ausschließen, dass es die mal wieder gibt. Aber wahrscheinlich dann nur noch die einfache Portion und ich werde mich nochmal intensiver mit der richtigen Kartoffelsorte befassen.


Ergänzend gab es zu den Gnocchis am zweiten Tag gegrillte Stielkoteletts, die mit dem Gewürz "Tango Spice" von Heberia gewürzt waren. Sehr lecker!!!!


Vom ersten Tag war auch noch etwas Chili-Käse-Sauce übrig geblieben, die wir mit etwas Sahne verlängert haben und die sehr gut zu den Gnocchis und Koteletts geschmeckt hat.


Einen tollen Salatteller gab es als ergänzende und gesunde Beilage dazu.


Ab nächster Woche geht der Außenküchen-Bau weiter. Gestern haben wir die Baumärkte unsicher gemacht und Material gekauft. Demnächst wird es dazu wahrscheinlich wieder ein paar Fotos geben. 

Liebe Grüße sendet
Kerstin



Mittwoch, 11. Juni 2014

Fruchtiges Eis


Passend zu den heißen Temperaturen habe ich heute ein kleines Rezept für eine angenehme, fruchtige Abkühlung.

Wir haben immer noch Johannisbeeren von der letzten Ernte eingefroren. Und die neue Ernte ist so gut wie reif. Also gibt es bei uns momentan viel Smoothies und auch selbst gemachtes Eis.

Diese Variante ist ganz schnell gemacht.

Dafür habe ich 
120 g Johannisbeeren (in meinem Fall tiefgekühlt)
4 möglichst reife Nektarinen (entkernt und geviertelt)
2 EL Honig
1 Paket Vanillezucker
1 Becher Naturjoghurt

im Thermomix 15 Sekunden auf Stufe 10 durchmixen.

Die Flüssigkeit in Eisformen umfüllen und für mindestens 4 Stunden in den Gefrierschrank geben, am besten aber über Nacht.

Bei mir hat die Masse für insgesamt 6 Eis gereicht und noch ein kleiner Smoothie zum gleich vernaschen. ;-)

Ganz supertoll wäre es natürlich noch, wenn die Masse durchgesiebt wird und so keine Johannisbeerkerne im Eis sind. 

Viel Spaß beim Nachmachen und bei der anschließenden Abkühlung.

Sonnige Grüße sendet 
Kerstin

Sonntag, 1. Juni 2014

Roastbeef mit Remoulade und grünem Spargel



Gestern haben wir etwas - für uns - ganz Neues auf dem Grill ausprobiert: Roastbeef.

Das war schon ein wenig aufregend, denn so ein großes Stück Fleisch hatten wir bisher noch nicht auf dem Grill, schon gar nicht, so ein "wertvolles" Stück. Da wir Gäste dazu eingeladen hatten, war der Druck noch ein bisschen höher. Aber um es vorweg zu nehmen: Es hat sehr gut geschmeckt!

Zur Entstehungsgeschichte:

Vom Schlachter unseres Vertrauens haben wir ein schönes Stück, allerdings relativ dünn, mit 1,5 kg gekauft.

Das Fleisch haben wir für ein paar Stunden mariniert. Die Marinade bestand aus folgenden Zutaten:

8 Stiele frischer Thymian, Blättchen abstreifen
2 Stiele Rosmarin
2 Knoblauchzehen

grob zerhacken. Mit

1 EL schwarze Pfefferkörner, im Mörser gestoßen 
40 ml Olivenöl

verrühren.


Die Fettschicht vom Fleisch rautenförmig einschneiden. Dann das Fleisch rundherum schön mit der Marinade einmassieren.


Wenn vorhanden: Fleisch einvakuumieren oder in einen Gefrierbeutel füllen und kalt stellen. Für mindestens 3 Stunden marinieren. Bei uns waren es 7 Stunden.


Etwa ein bis zwei Stunden vor Grillbeginn das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen, damit es bereits Raumtemperatur annimmt.

Kurz vorm Grillen (20 - 30 Minuten vorher) mit grobem Meersalz einreiben.


Das Fleisch rundherum bei voller Hitze auf dem Grillrost anbraten.

Nach dem Anbraten das Fleisch bei indirekter Hitze mit geschlossenem Deckel (bei 140°C) weitergaren bis zur Kerntemperatur von 55°C. Zwischendurch das Fleisch wenden und evt. mit der heruntergelaufenen Marinade aus dem Bräter bestreichen.


Und warten...... Bei unserem Stück hat es ca. 1,5 Stunden gedauert bis die gewünschte Kerntemperatur erreicht war.



Jetzt das Fleisch vom Grill nehmen und im Backofen bei max. 60°C zwischenlagern (in Alufolie eingepackt).

In der Zwischenzeit die Beilagen auf dem Grill fertig stellen.

Es gab dazu Süßkartoffeln, die vorher im Backofen gegart wurden und im Grill schnell aufgewärmt. 

Zum Garen im Backofen haben wir zwei kleinere Süßkartoffeln in ca. 2 x 2 cm große Würfel geschnitten. Diese haben wir mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und getrocknetem Thymian kräftig gewürfelt. Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen und darauf die Kartoffelwürfel verteilen. Für 15 Minuten im Ofen backen. Fertig.

Außerdem grünem Spargel in Zitronenvinaigrette nach einem Rezept aus der Weber´s Grill-Bibel (S. 247). Als kleine Abwandlung zum Rezept haben wir nicht frischen Zitronenabrieb verwendet, sondern eine kleine Portion aus einem Paket. Laut Rezept gehört Schinken dazu. Den haben wir aber weggelassen. Insgesamt ist es auf jeden Fall sehr empfehlenswert, den Spargel auf diese Weise zuzubereiten.


Außerdem gab es noch eine Pilz-Kartoffelpfanne dazu. Dafür haben wir die Kartoffeln als Pellkartoffeln gegart, abgepellt und später mit den Pilzen und in Ringe geschnittenen Lauchzwiebeln in einer gusseisernen Pfanne angebraten.



Das i-Tüpfelchen war die Remouladensauce. Das Grundrezept dazu stammt aus dem Buch "Webers Classics". Wir haben es aber leicht abgewandelt. Verwendet haben wir ca. 200 ml Salatmayonaisse, 2 EL Kapern, etwas von der Kapernflüssigkeit, ca. 6 Cornichons (fein gewürfelt), 1 EL getrocknete Estragon-Blätter (zerkleinert), 1 feingewürfelte Schalotte, 1 EL Branntweinessig, 1 TL Senf, 1 gepresste Knoblauchzehe, 1 kräftiger Spritzer Zitronensaft. Alles gut miteinander vermischen und mit Paprikapulver und Salz abschmecken. Lecker!!!!


Vielen Dank für´s Vorbeischauen und einen guten Appetit wünschen
Kerstin und Olli