Donnerstag, 2. Februar 2017

Linsensuppe mit einem Hauch Asia

Früher habe ich sie gehasst, inzwischen gehört Linsensuppe in den verschiedensten Variationen zu meinen Lieblingsessen. Heute haben wir eine klassische Variante gekocht, ihr aber mit 3 zusätzlichen Zutaten einen asiatischen Touch gegeben.


Zutaten:

  • 500 g Rindersuppenfleisch
  • 2 Lorbeerblätter
  • 300 g Tellerlinsen
  • 1x Suppengemüse
  • 1 Stange Zitronengras
  • 1 Chilischote
  • 1 haselnussgrosses Stück Ingwer
  • 4 Mettenden
  • Salz
  • Pfeffer
  • Petersilie

Zubereitung:

Suppenfleisch abwaschen, in einen grossen Topf geben, kaltes Wasser zugeben, so dass das Fleisch bedeckt ist. Lorbeerblätter und Salz mit in den Topf geben. Aufkochen. 30 Min. köcheln lassen.
In der Zwischenzeit das Suppengemüse putzen und in Würfel bzw. Lauch in Ringe schneiden.
Vom Zitronengras die Aussenblätter entfernen und mit der Messenrückseite klopfen. Ingwer schälen und feinreiben oder zerhacken.
Chili entkernen und in Scheiben schneiden.
Das ganze Gemüse und die Linsen nach 30 Min. zum Fleisch geben. Zugedeckt bei schwacher Hitze weitere 30 Min. - 45 Min. köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Mettenden in Scheiben schneiden und ca. 15 Min. vorm Ende zugeben.
Suppenfleisch rausnehmen, kleinschneiden und die Fleischwürfel wieder in die Suppe geben.
Vorm Servieren Petersilie (frisch oder TK) unterrühren.

Guten Appetit!

Uns hat diese Variante sehr gut geschmeckt. Die wird es sicher bald mal wieder geben.

Schlürfende Grüße von
Kerstin und Olli




Sonntag, 1. November 2015

Hähnchenspieße mit Joghurt-Knoblauch-Dip, Süßkartoffelstampf und gegrillten Zucchinistreifen


Wir gehören bekanntlich zu den Menschen, bei denen die Grillsaison nie endet. Und so sind gestern diese Hähnchen-Spieße auf dem Gasgrill gelandet. Passend zu Halloween taucht auch ein wenig Orange im Essen auf und Knoblauch, um die Geister, äh, Vampire zu vertreiben. Sowohl Süßes wie auch Saures ist in den Gericht verarbeitet. Das süßliche Kartoffelstampf zusammen mit der Süße der Asiasauce und als Kontrast dazu der frisch säuerliche Dip.

Als kleiner Tipp: am besten erstmal das ganze Rezept lesen. Es kann so vieles parallel gemacht werden, daher ist es nicht so leicht alles Schritt für Schritt aufzuschreiben. Wir haben tatsächlich die Hähnchenspieße als letztes auf den Grill gegeben und die Beilagen in der Zeit warm gehalten. Die Spieße sind sehr schnell gegrillt.

Zutaten:
3 Hähnchenminutenschnitzel (ca. 400 g)
3-4 EL Rapsöl
2 TL Sambal Oelek
Asiasauce (süße Chilisauce)

1 Becher griechischer Joghurt
3 EL Salatmayonaisse
1 Knoblauchzehe
1 Spritzer Zitronensaft

1-2 Süßkartoffeln

2 mittlere Zucchinis

etwas Öl zum Anbraten
Salz, Pfeffer, Paprikapulver (edelsüß) zum Würzen

Die Hähnchenschnitzel waschen, trocken tupfen und der Länge nach in Streifen schneiden. Öl und Sambal Oelek in einer Schüssel vermengen und mit den Hähnchenstreifen vermischen. Etwa eine Stunde ziehen lassen.

Für den Dip alle Zutaten miteinander vermengen. Je nach Geschmack auch etwas weniger Knoblauch verwenden. Bei uns war die eine Zehe schon sehr kräftig. Den Dip mit Salz abschmecken.

Die Zucchini waschen, trocknen und längs in schmale Scheiben schneiden.

Die Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden (etwa 2 x 2 cm), in einen Topf geben. Mit kochenden Wasser zu etwa 1/3 übergießen, salzen. Im geschlossenen Topf für 15 Minuten bei mittlerer Hitze dämpfen. Anschließend das Wasser abgießen. Die Kartoffeln stampfen und mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver abschmecken.

Die Zucchinischeiben in einer Pfanne (am besten Grillpfanne) mit etwas Öl anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und umdrehen, wenn eine schöne Bräunung entstanden ist. Ggf. in mehreren Portionen anbraten und den Rest im Ofen warm halten.

Die marinierten Hähnchenstreifen wie fächerartig auf einen Metallspieß aufspießen. Es sollten insgesamt 4 Spieße entstehen. Statt der Metallspieße können alternativ auch Holzspieße verwendet werden, die müssen aber unbedingt vorher in warmen Wasser gewässert werden (am besten während das Fleisch mariniert), damit sie auf dem Grill nicht abfackeln.
Die Hähnchenspieße für etwa 5 Minuten von beiden Seite auf dem Grill zubereiten. Vor dem Servieren mit etwas Asiasauce übergießen oder einstreichen.



Alles zusammen war wirklich lecker. Viel Spaß beim Nachkochen. Und wenn du das machst, freuen wir uns über Lob und Kritik zu diesem Rezept.


Guten Appetit wünschen
Kerstin und Olli

Freitag, 25. September 2015

Herbstliche Pizza




Eigentlich ist es schade, dass der Herbst jetzt definitiv eingekehrt ist. Wie schön waren die warmen Tage, die man so entspannt draußen verbringen konnte. Lange, helle Abende.... einfach schön.

Aber nun ist der Herbst halt da und man muss das Beste daraus machen. Essentechnisch ist es einfach schön, dass mit der Jahreszeit auch der Kürbis wieder in der Küche Einzug hält. Wir lieben Kürbis!

Deshalb gab es heute eine herbstliche Pizza. Das Rezept ist stark angelehnt an unsere Lieblingsquiche: Kürbis-Quiche mit Hackfleisch

Naja, Pizza ist hier auch nicht der richtige Begriff, dafür ist sie viel zu dick belegt. Aber als Grundlage habe ich unseren Lieblings-Pizzaboden verwendet.

Die Pizza ist um ein paar leckere Aspekte ergänzt. Außerdem erinnert sie durch die Farbtupfer sogar ein wenig an Indian Summer.


Zutaten

Boden:
210 g Dinkelmehl
140 g Weizenmehl
200 g warmes Wasser
30 g Rapsöl
1 Paket Trockenhefe
1 TL Salz
1 Spritzer Honig

Belag:
1 halber, kleiner Hokkaidokürbis
1 reife Avocado

1 Ei
200 g Schafskäse
100 ml Mandelmilch (oder auch normale Milch)
1 Becher Schmand
Salz, Pfeffer

400 g Hackfleisch
2 kleine Zwiebeln
optional ein Bund frische Kräuter 
(z. B. Petersilie, Rosmarin, Majoran, Tyhmian)

Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Boden in den Thermomix geben und auf Knetstufe 2,5 Minuten kneten. Für 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Kürbis waschen, entkernen und in kleine Spalten schneiden. In etwas Öl in der Pfanne anbraten. Zur Seite stellen.

Avocado halbieren, entkernen, Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Die Zwiebeln und das Hackfleisch ebenfalls anbraten. Salzen und Pfeffer. Zur Seite stellen.

Ei, Schafskäse, Milch, Schmand mit dem Zauberstab verquirlen. Leicht (!!!) salzen und pfeffern.

Kräuter waschen, abtupfen und klein schneiden. Mit dem Hackfleisch vermengen.

Teig in einem hohen Blech auf Backpapier ausrollen.

Backofen auf 175°C (Heißluft) vorheizen.

Kürbis und Avocado gleichmäßig über den Boden verteilen. Hackfleisch darüber geben und mit der Milch-Schafskäse-Masse übergießen.

Für ca. 30 Minuten in den Backofen geben.

Guten Appetit.



Morgen gibt es die Reste mit einen bunten Salat dazu. Mhhm, ich freu mich schon darauf!

Liebe Grüße
Kerstin und Olli


Samstag, 25. Juli 2015

Pizza-Baguette



Zu einem Grillabend haben wir wieder etwas neues ausprobiert. Das ursprüngliche Rezept für diese Pizza-Baguettes stammt von Lecker.de und ist eigentlich ein Kastenbrot bzw. zwei. Da mir die Menge deutlich zu viel erschien, habe ich die Zutaten reduziert und musste wegen fehlender Zutaten auch ein wenig improvisieren. Olli kam dann zusätzlich auf die Idee, kein Brot zu backen sondern stattdessen diese Baguettes. 


Wie Du auf dem obersten Foto erkennen kannst, hat meine Menge für genau 3 Baguette-Stangen gereicht. 

Pizza-Baguette

Zutaten:
250 ml warmes Wasser
1/2 Päckchen Trockenhefe
1/2 TL Zucker
350 g Mehl
1/2 TL Salz
1 TL Majoran getrocknet
1 TL Thymian getrocknet
1/2 Rosmarin gemahlen

60 g geriebener Käse
60 g gewürfelte Salami
1/2 gewürfelte rote Paprikaschote

etwas Mehl für die Arbeitsfläche
Wasser für den Backofen

Anmerkung: der Käse sollte unbedingt würzig sein. Wir haben einen Bergkäse verwendet, der aber leider nur wenig Geschmack hatte. Beim nächsten Mal werden wir auf jeden Fall eine kräftigere Sorte nehmen.

Die zweite Hälfte der Paprika ist im Salat gelandet, den es ergänzend zum Brot und gegrillten Fleisch gab.

Zubereitung:

Den Grundteig habe ich mit dem Thermomix vorbereitet. Dafür alle Zutaten von Wasser bis Kräuter in der genannten Reihenfolge in den Mixtopf geben, auf 3 Min. auf Knetstufe zu einem glatten Teig verarbeiten.

Den Teig habe ich in eine andere Schüssel umgefüllt, Handtuch drüber und an einem warmen Ort ruhen lassen. In der Zwischenzeit habe ich Käse, Salami und die Paprikaschote vorbereitet. Diese Zutaten dann per Hand gleichmäßig unter den Teig kneten.

Den Teig nochmal 30 - 40 Min. abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Auf der Arbeitsfläche etwas Mehl verteilen und darauf jeweils ein Drittel vom Tag zu einem Baguette formen und auf das (Baguette-)Backblech legen. So insgesamt 3 Baguettes formen. Mit einem Messen jeweils diagonal etwas einschneiden.

Das Backblech in den Ofen schieben (meiner hatte zu der Zeit ca. 30-40°C, weil der Teig zum Gehen drin stand). Ofen bei Umluft auf 180°C drehen (Blech steht schon drin). So, ca. 30 - 35 Min. backen.

Zum Backen außerdem ein Schälchen mit Wasser auf den Backofenboden stellen, damit das Brot knuspriger wird.

Etwas ausdampfen lassen und genießen.

Guten Appetit wünschen
Kerstin und Olli


Dienstag, 28. April 2015

Möhren-Mangold-Taler

Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal Mangold im Garten angepflanzt. Und auch überhaupt zum ersten Mal gegessen. 

Dank dem milden Winter haben alle Pflanzen überlebt und wir konnten in den letzten Tag schon die ersten jungen Blätter ernten. Mhhm!

Eigentlich war ich auf der Suche nach einer Verwendung für frischen Spinat, den ich noch vom Smoothie machen über hatte. Aber als ich ein Rezept mit Mangold gefunden hatte, war der Spinat schnell vergessen.




Möhren-Mangold-Taler

Zutaten:
3 Möhren
60 g junge Mangoldblätter
2 Eier
3 EL Mehl
Salz
Pfeffer
1 Prise Muskat
Paprikapulver edelsüß
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Die Möhren putzen und grob raspeln. Den Mangold waschen, trocknen und in feine Streifen schneiden.

Eier, Mehl und die Gewürze gut miteinander verrühren. Das Gemüse unterrühren.

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Masse in Häufchen reingeben (etwas platt drücken).

Wir haben die Taler in der Outdoorküche auf der Gasplatte angebraten. Da ist die Hitzeentwicklung nicht so hoch, deshalb kann ich nichts zur Dauer sagen. Sobald eine Seite goldbraun war, habe ich die Taler umgedreht. 

Zum Abtropfen auf ein Küchenpapier geben.


Die Taler hatten einen angenehm süßlichen Geschmack und haben mit gegrillten Stielkotellets harmoniert.

Bei uns hat die Masse für sieben Taler gereicht.

Vielen Dank für´s Vorbeischauen und viel Spaß beim Nachkommen!

Liebe Grüße
Kerstin und Olli


Sonntag, 26. April 2015

Fenchelsuppe mit Zucchinicroutons

In den letzten Tagen habe ich in verschiedenen Zeitungen mit reichlich Gemüsegerichten geschmöckert. Unter anderem bin ich dabei über einen Salat mit Fenchel gestolpert. Da wir gerne und viel Salat essen, ist Abwechslung bei den Zutaten wichtig. Fenchel hatten wir bisher noch nicht dabei.

Aber eigentlich will ich gar nicht von dem Salat berichten. Dafür war nur wenig Fenchel erforderlich. Aus den Resten habe ich eine leckere Cremesuppe gekocht. Und die möchte ich gerne mit Euch teilen.


Fenchelsuppe mit Zucchini-Croutons

Zutaten:
2 Zwiebeln
1 Fenchel
1 Stück Sellerieknolle
1 mittelgroße Zucchini 
500 ml Brühe
100 ml Sahne
Salz
Pfeffer
Currypulver
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden.
Fenchel putzen und in Streifen schneiden. Das Grün für später zum Garnieren aufbewahren, fein gehackt.
Sellerie schälen und in Würfel schneiden. 
Zucchini putzen und in kleinere Würfel schneiden.

Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln darin anbraten. Fenchel und Sellerie dazu geben und ca. 3 Min. andünsten. Dann mit Brühe ablöschen, aufkochen lassen und bei schwacher Hitze im geschlossenen Topf etwa 15 Min. köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.
 In der Zwischenzeit in einer Pfanne Zucchini in etwas Öl anbraten, bei mittlerer Hitze garen. Kurz vor dem Servieren mit Salz, Pfeffer und Curry abschmecken.
Die Suppe pürieren und Sahne zugießen. Mit Salz, Pfeffer abschmecken. Das Fenchelgrün zugeben.
Beim Servieren einige Zucchinicroutons mit in die Suppe geben.

Guten Appetit!

Ich freue mich sehr, dass es neue Leser für unseren kleinen Foodblog gibt. Vielen Dank für Euer Interesse. 

Liebe Grüße senden
Kerstin und Olli

Samstag, 14. März 2015

Kartoffel-Kohlrabi-Auflauf mit Hackfleisch

Heute gab es wieder eine Leckerei aus dem Backofen. Ein schön würziger Auflauf. Das i-Tüpfelchen sind die gebackenen Kartoffeln als obere Schicht. 




Kohlrabi-Kartoffelauflauf mit Hackfleisch

Zutaten :
5 große Kartoffeln (gekocht)
400 g Hackfleisch (gemischt)
1 großer Kohlrabi (oder 2 kleine)
4 EL Öl
2 EL Mehl
100 ml Milch
50 g geriebener Parmesan
1 TL Estragon (getrocknet)
1 tl Oregano (getrocknet)
1 Prise Muskatnuss
 Salz
 Pfeffer  

Paprikapulver edelsüss

Zubereitung :
Kartoffeln schälen, halbieren und fast gar kochen (18-20 Min.). Die gekochten Kartoffeln in Scheiben schneiden.
Den Kohlrabi schälen und in Stifte schneiden.
Etwas Öl in eine Pfanne geben und erhitzen Das Hackfleisch darin krümelig anbraten. Estragon und Oregano zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. Umfüllen und zur Seite stellen. Der Bratensatz wird gleich für die Sauce benötigt.
Den Kohlrabi in kochendem leicht gesalzenem Wasser in einem Topf bißfest garen.
Gleichzeitig wieder Öl in die Pfanne geben. Erhitzen, Mehl einrühren und mit dem Kochwasser vom Kohlrabi ablöschen. Wenn eine breiige Masse entstanden ist, mit Milch aufgissen und bei niedriger Temperatur weiterköcheln. Bei Bedarf weiter mit Kochwasser aufgissen. Parmesan einrühren und schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Sauce sollte etwas überwürzt sein, da die Kartoffeln viel von dem Geschmack schlucken.
Hackfleisch, Kohlrabi und Kartoffeln in eine Auflaufform schichten.
Den Auflauf mit der Sauce übergießen und im Ofen bei 180°C (Umluft) für ca. 30 Minuten backen. Die Kartoffeln bekommen eine schöne braune Kruste.